Am Sonntag, 13.05. fand der 1. RAG Hartfüßler Trail in Saarbrücken von der Heydt statt. Verschiedene Strecken von 6,5 bis 55 km führten durch den Saarkohlenwald und den Urwald auf teils engen und schmalen Pfaden. Um 9:00 starteten als erstes der 30 km Lauf, an dem ich selbst teilnahm, und der 55 km Lauf. Gespannt war ich auf die Strecke, die zunächst durch den Wald mit einem steilen Anstieg auf die Püttlingen Halde führte. Entschädigt wurde man dort mit einem fantastischen Ausblick über das Saarland. Danach ging es zurück und auf kleinen Pfaden durch den Urwald zur Scheune Neuhaus mit einem kleinen Treppenanstieg auf den "kleinen Fuji". Weiter führte die Strecke durch's Fischbachtal und auf eine weitere Halde bei Herrensohr bevor es zurück zum Ziel ging. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, spannend und landschaftlich schön, der Urwald erforderte ein bisschen Balance. Das Wetter war ideal, etwas kühl aber sonnig. Obgleich die Zeiten bei diesem Landschaftslauf nicht das Wichtigste sind, war ich mit meinen 2:46 sehr zufrieden. Eher überraschend bedeutete das den dritten Platz bei den "men master" (nach dem Sprecher "nicht mehr ganz so jungen Männern" - also Senioren ab 50). Dafür erhielt man ein Bierglas und ein paar Kohlen. Eben ein typisch aarländisches und dem Anlass (Ende des Bergbaus im Saarland) angemessen. Um 9:45 startete dann der 6,5 und 12 km Lauf. Die Strecken verliefen am Anfang wie die langen Strecken, die 6,5 km Strecke bog vor der Püttlinger Halde ab, die 12 km Strecke hatte die Halde inbegriffen. Bettina nahm beim 6,5 km Lauf teil und erreichte in sehr guten 46 Minuten das Ziel und um eine Sekunde den undankbaren 4.Platz bei den Frauen. Constanze (1:19) und Ursel P. (1:25) nahmen die 12 km Strecke in Angriff, wobei Constanze in 1:19 den 5. Platz der Frauen und Ursel, noch durch eine Erkältung geplagt, in 1:25 den ebenfalls undankbaren 4. Platz erreichte. Um 10:30 starteten dann beim letzten Lauf nochmals Bettina mit ihrer Tochter Pauline zum 12 km Walken. Auch sie mußten die Halde bei Püttlingen ersteigen und durften dafür den Blick übnder die Landschaft genießen. Leider gab es für die Walker nicht mal eine Zeitnahme und Pauline war nachvollziehbar unzufrieden mit dem vorzeitigen Abbau des Trinkstandes auf der Strecke. Allen unseren Teilnehmern hat die Strecke sehr gut gefallen und wir hoffen, dass sie auch künftig angeboten wird. Die Strecken waren gut markiert wenn man aufmerksam den Pfeilen auf den Wegen Beachtung schenkte. Trotzdem wurde häufig auch falsch gelaufen. Für einen ersten Lauf war die Organisation ok. Verbessert werden könnte dass an jeder Strassenquerung ein Posten steht (fehlte manchmal) der den Läufern deutlich signalisiert ob sie warten oder queren dürfen. ![]() ![]() ![]() ![]() |
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